Jahrgangsstufe fünf im Burghof der Burg Hessenstein. Foto: R.Grimme/CJD Oberurff

Nur bei der Ankunft an der Burg Hessenstein gab es ein paar Regentropfen, den Rest der drei Tage hatten wir das perfekte Spätsommerwetter, um im Innenhof Schach zu spielen oder zu wandern. Wir – das waren die Eulen (Kl. 5c mit Frau Grimme), die Hirsche (Kl. 5f mit Herrn Uta) und die Wölfe (Kl. 5b mit Frau v. Urff).

Um für die nächsten sechs Jahre ein gutes Team zu werden

Jede Klasse hatte nämlich einen Flügel eines Stockwerks als ihren Bereich, der diesen Waldtieren zugeordnet war. Schnell waren die Koffer verstaut, was nicht heißt, dass die Kleidung auch wirklich im Schrank gelandet war. Nach der Burgrallye kannte man sich gleich viel besser im Labyrinth der Gänge aus und hatte außerdem auch gleich Teamarbeit beim Zählen von Stufen und Fahnenstangen ausprobiert. Damit sich auch die ganze Klasse auf den Weg macht, um für die nächsten sechs Jahre ein gutes Team zu werden, hatte Herr Schneider mit Musik und Stühlen für ein paar Aha-Momente gesorgt.

Beim Geocaching. Foto: R.Grimme/CJD Oberurff

Für knapp drei Tage gab es reichlich Programm: Geochaching, mit Bus und Bahn zum Nationalparkzentrum Kellerwald und eine Wanderung (teils mit, teils ohne Ranger) durch den Kellerwald zurück zur Burg. Beim Geochaching machten die Schüler die Erfahrung, dass das GPS-Gerät zwar die Richtung angibt, man aber nicht einfach der Linie, sondern dem nächsten Weg folgen muss. Die Caches in Bäumen oder Felsspalten zu suchen, machten allen besonders viel Spaß und so ärgerten sich auch manche über andere, die früher losliefen und nicht warteten.

Pause im Wald. Foto: R.Grimme/CJD Oberurff

Das Highlight im Nationalparkzentrum war für die meisten wohl der 4-D-Film, auch echte Sinneserfahrungen auf dem Barfußpfad oder unterschiedliche Tierfelle anzufassen, kam bei vielen gut an. Während der Wanderung zurück brachte das frische Quellwasser zwar noch einen Energieschub, doch etliche Schüler konnten sich nicht mehr so gut zusammenreißen und waren froh, als es zum Schluss nur noch bergab Richtung Burg ging.

Stockbrot am Lagerfeuer nach einem erlebnisreichen Tag. Foto: R.Grimme/CJD Oberurff

Und was war das Beste? Laut einer kleine Schülerumfrage: „Das Lagerfeuer mit dem Stockbrot!“ Auch das Essen fanden viele lecker. Also rundum zufrieden? Nicht ganz, denn manchen war es während der Mahlzeiten im Speiseraum viel zu laut. Andere fanden es anstrengend, so viele Treppen zu steigen und für die Lehrer war es nervig, Hornissen aus den Zimmern entfernen zu müssen. Aber insgesamt war es eine schöne erste Runde – mal sehn, was die zweite Runde so erlebt hat! KATHARINA VON URFF

(Gestaltung: BUB)