Strahlensätze-Praxis trotzt schlechtem Wetter
Von Michelle Spangenberg, Tobias Opper (Klasse Gy-9b)
Nichts und niemand kann diese Klasse aufhalten – trotz Regens1 brach die Klasse 9b am 11. März in der dritten Stunde zum Oberurffer See auf, um dessen Breite mit Hilfe der Strahlensätze zu berechnen.
Baum am anderen Ufer anpeilen. (*)
Hinter dieser Aufgabe steckte viel Planung und Mühe. Die Schüler mussten sich als erstes Gedanken über eine geeignete Planfigur machen. Danach stellten sie eine sinnvolle Formel auf, um die Ausdehnung des nicht direkt vermessbaren Sees berechnen zu können.
Gefühl für Gruppenarbeit bekommen
Doch es geht nicht nur allein um das richtige Ergebnis, sondern auch darum, ein Gefühl dafür zu bekommen, wie man eine Gruppenarbeit gemeinsam vorbereitet, dass alle Arbeitsmaterialien organisiert werden und vor allem, dass nicht nur einer der Partner die ganze Arbeit hat, sondern alles gerecht aufgeteilt wird.
Mathematik macht glücklich – wie man sieht selbst dann, wenn man im Regen steht. (*)
Nach der Planungsphase ging es dann endlich los, die Schüler können nun das, was sie in den letzten Tagen gelernt haben, praktisch umsetzen. Nicht schwierig war es, die geplante Konstruktion umzusetzen. Den meisten fehlte jedoch ein genaues Auge, um die gedachten Linien über den See und den Anhaltspunkt, meist ein angepeilter Baum, zwischen den vielen anderen Bäumen nicht zu verlieren. Außerdem machte der matschige Boden es nicht leichter, da so viele Hosen und Schuhe dreckig wurden.
Michelle und Tobias, und ihre Planskizze (*)
Doch eigentlich hat uns dieses Projekt Spaß gemacht, da wir so für einige Stunden selbstständig arbeiten konnten und eine Gruppenarbeit immer wichtig für eine gute Klassengemeinschaft ist, da wir so auch mal mit anderen Personen als nur dem besten Freund oder der besten Freundin zusammenarbeiten mussten.
(*) Fotos: Andreas Bubrowski
- … in den ersten Viertelstunde (Anm. d. Red.) ↩
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